BeispielbildKindertagesstätte
Träger: Stadt Leipzig - Amt für Jugend und Familie
Aufnahme ab 3 Monaten · Betreuung bis 6 Jahre
Die Einrichtung an der Kunzestraße wird von 10 pädagogischen Fachkräften geleitet und betreut Kinder in 2 Krippengruppen im Erdgeschoss sowie in einem offenen Kindergartenbereich in der oberen Etage. Jede Krippengruppe verfügt über einen Gruppenraum und einen Schlafraum, der tagsüber auch als Bewegungsraum genutzt wird. Die Einrichtung bietet separate Gärten für Krippenkinder und Kindergartenkinder. Die pädagogische Arbeit folgt einem kindzentrierten Prinzip, das Kinder in ihrem Handeln ernst nimmt und ihre Neugierde sowie ihren Entdeckungsdrang unterstützt. Die Räume sind als Themenräume gestaltet und orientieren sich an den aktuellen Interessen der Kinder. Dazu gehören ein Rollenspielraum, eine Bewegungsbaustelle, ein Experimentierbereich, eine Zahlen- und Buchstabenwerkstatt, Baubereiche, ein Kreativbereich, ein Bewegungsraum, eine Leseecke, eine Bibliothek und ein Kinderrestaurant. Die Eingewöhnung orientiert sich am Berliner Modell und dauert durchschnittlich vier Wochen. Ein Elternteil begleitet das Kind als vertraute Bindungsperson. Vor Beginn der Eingewöhnung findet ein Erstgespräch mit der künftigen Bezugserzieherin statt. Beobachtung und Dokumentation sind zentrale Bestandteile der pädagogischen Arbeit. Jedes Kind wird kontinuierlich beobachtet und die Ergebnisse in Bildungs- und Lerngeschichten, Ergebnisprotokollen und einem persönlichen Portfolio dokumentiert. Die Einrichtung nutzt die Beobachtungsinstrumente „Die sieben Intelligenzen" und „Bildungs- und Lerngeschichten" sowie bei Bedarf die „Grenzsteine der Entwicklung". Mindestens einmal jährlich bietet die Einrichtung Entwicklungsgespräche mit den Eltern an. Die Einrichtung kooperiert mit der Grundschule Großzschocher und dem Hort zur Schulvorbereitung. Ein jährlich gewählter Elternbeirat sichert die Mitwirkung der Elternschaft bei wesentlichen Angelegenheiten. Der Elternrat trifft sich etwa alle acht Wochen. Die Einrichtung nutzt das Qualitätsentwicklungsinstrument QuiK zur Evaluation ihrer pädagogischen Arbeit.
Gebäude für Rollstuhlfahrer eingeschränkt zugänglich. Im Rahmen des ESF-Projektes „Kinder stärken 2.0" bietet die Kita zusätzliche pädagogische Unterstützung für Kinder mit besonderen Lern- und Lebenserschwernissen.
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