BeispielbildKindertagesstätte
Träger: Outlaw gGmbH
OFFENES KONZEPT // KINDERRECHTE // BEDÜRFNISORIENTIERTE PÄDAGOGIKGEWALTFREIE KOMMUNIKATION // AUTONOME BEWEGUNGSENTWICKLUNG Unsere Kita als Ort der Begegnung und der VielfaltUnsere Kindertagesstätte (Kita) ist in der Regel montags bis freitags von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. An mit dem Elternbeirat abgestimmten Tagen ist die Kita geschlossen, z.B. am Freitag nach Himmelfahrt und von Weihnachten bis zum Jahresende, Schließtage nach Brückentagen und an Teamtagen. In den Sommerferien haben wir in der 3. Woche und 4. Woche Schließzeit, wobei in der 4. Woche eine eingeschränkte Betreuung angeboten wird. In unserer Kita stehen 88 Plätze ohne feste Gruppenstrukturen zur Verfügung. Davon sind bis zu 30 Plätze für Kinder unter 3 Jahren und bis zu 3 Plätze für Integrationskinder vorgesehen.Jede Person unserer Kita-Gemeinschaft wird mit ihren Fähigkeiten und Ressourcen angenommen, gestaltet ihre Entwicklung selbst und erfährt die Unterstützung, die sie benötigt. Im gemeinsamen Alltag erleben die Kinder, dass Menschen verschiedenartig aussehen oder eine andere Sprache sprechen und erfahren, dass Unterschiedlichkeit normal ist.Die Zusammenarbeit mit den Eltern und Familien ist von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt. Grundlage für unseren Auftrag, Kinder familienergänzend in ihrer Entwicklung zu begleiten ist eine transparente und vertrauensvolle Kommunikation. Die Eltern sind grundsätzlich im Rahmen des Ankommensprozesses und Hospitationstagen eingeladen, an unserem Kita-Alltag teilzuhaben und ihr Kind in der Kita zu begleiten. Diese Transparenz ist für uns eine Möglichkeit, Vertrauen in unsere Arbeit entstehen zu lassen. Unsere Kita als Ort der GeborgenheitDamit sich Kinder und deren Eltern in der Kita wohl und geborgen fühlen, können sowohl umfassende Informationen über unsere Kita, als auch ein behutsamer Übergang von der Familie in die Gemeinschaft der Institution Kita gute Voraussetzungen schaffen. Vor Vertragsabschluss besichtigen die Eltern die Kita und werden durch die Kita-Leitung und pädagogische Fachkräfte über das pädagogische Konzept und den Tagesablauf informiert. Haben sich die Eltern entschieden, dass sie und ihr Kind Teil unserer Kita-Gemeinschaft werden wollen, findet vor dem ersten Tag in der Kita ein Gespräch der Eltern mit der pädagogischen Fachkraft, die den Prozess des Ankommens des Kindes und der Familie begleitet, statt. Dies dient dem gegenseitigen Kennenlernen, dem Teilen von gegenseitigen Erwartungen und dem Besprechen möglicher Bedenken oder Befürchtungen. Der Prozess des Ankommens eines Kindes und dessen Familie in eine Kita stellt für alle Beteiligten eine besondere Situation dar. Die aktive Beteiligung eines Elternteils bzw. einer eng vertrauten Person am Prozess stellt daher eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen dar. Für alle Kinder und Eltern besteht das Recht und die Möglichkeit einer mehrwöchigen Zeit des Ankommens, welche nach den individuellen Bedürfnissen des Kindes gestaltet wird. Eltern können und sollen gemeinsam mit dem Kind den Kita-Alltag erleben und die Kita-Gemeinschaft als eine Erweiterung seines sozialen Umfeldes erfahren. Eine dem Kind vertraute Bezugsperson begleitet es in der Kita, bis es eine tragfähige und sichere Beziehung zu den pädagogischen Fachkräften und der Kindergemeinschaft aufgebaut hat. Das Kind bestimmt mit seinem individuellen Verhalten und seinen Reaktionen den Ablauf und die Gestaltung des Prozesses des Ankommens selbst mit. Die erste Verabschiedung von Kind und Elternteil findet statt, wenn beide regelmäßig den Kita-Alltag bis zum frühen Nachmittag erlebt haben und sich die pädagogischen Fachkräfte und die vertraute Bezugsperson sicher sind, dass das Kind die erste Verabschiedung bewältigen kann. Die Dauer des getrennten Zeitraumes wird von da an stetig verlängert. Vorerst bleibt das Elternteil jedoch im Haus in einem anderen Raum, damit es schnell da sein kann, wenn sein Kind es braucht. Die Dauer des Prozesses des Ankommens ist abhängig von den individuellen Bedürfnissen des Kindes. Erfahrungsgemäß beträgt sie bei unter 3-Jährigen ungefähr sechs bis acht Wochen, ab einem Alter von 3 Jahren drei bis fünf Wochen. Die pädagogischen Fachkräfte begleiten die Kinder bedürfnisorientiert und unter Wahrung der Rechte der Kinder mit der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg.Wir wollen den Kindern wirklich zuhören und mit unseren Gedanken und mit unserem Herzen beim Kind sein können. Auch wenn wir nicht immer mit dem Verhalten des Kindes einverstanden sind, wollen wir das Kind so annehmen, wie es ist. Jedes Verhalten hat einen guten Grund. Wir sind an diesem Grund interessiert und machen uns neugierig auf die Suche, welches Bedürfnis gerade nicht gehört wird und unerfüllt ist. Durch dieses Interesse bleiben wir in Verbindung. Wir wollen Missverständnisse und somit Kritikäußerung und Machtausübung der Erwachsenen gegenüber Kindern vermeiden. Um diesem Anspruch auch in Zusammenarbeit mit Kindern gerecht zu werden, die sich (noch) nicht mit Worten ausdrucken können, wird die Wortsprache besonders im U3 Bereich mit Gebärden unterstützt. Kein Kind soll in unserem Kita-Alltag benachteiligt und das Wohl jedes Kindes soll bei allen Belangen der Kita berücksichtig werden. Kinder haben ein Recht auf Privatsphäre, deshalb respektieren wir es beispielsweise, wenn ein Kind allein am Winkefenster oder allein an einem Rückzugsort sein möchte. Das Bad betreten wir in einer Wickelsituation möglichst nicht oder sehr sensibel nach Rücksprache mit Fachkraft und Kind, die sich im Wickelprozess befinden. Die Kinder können entsprechend ihrem Recht auf Bildung, Spiel und Erholung ihren eigenen Interessen nachgehen und erleben in unserem Kita-Alltag so wenig Unterbrechungen wie möglich. Sie entscheiden innerhalb des Rahmens, den die pädagogischen Fachkräfte setzen (Materialangebote in den Räumen/ welche Räume sind geöffnet), in welchem Raum sie sich mit welchen Dingen beschäftigen. Ebenso entscheiden sie selbst, wie lange sie in einer Tätigkeit sein wollen. Kinder haben viele Fragen, wollen Sachverhalte wissen und verstehen. Ihr Recht auf Information unterstützen wir in der Kita mit der Bereitstellung von (Sach-)Büchern, mit der gemeinsamen Recherche im Internet und der Beantwortung ihrer Fragen.Die pädagogischen Fachkräfte fragen die Kinder bei allen Angelegenheiten, die sie selbst betreffen, nach ihrer Meinung, denn sie haben ein Recht darauf, dass ihre Meinung gehört wird und Beachtung findet.Wir schützen Kinder vor Gewalt, denn sie haben das Recht gewaltfrei aufzuwachsen. Im Kita-Alltag lernen die Kinder, mit einer Vielzahl anderer Kinder in einer Gemeinschaft zu leben. Hier treffen täglich viele unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander, die zu Konflikten führen können. Die pädagogischen Fachkräfte begleiten die Kinder dabei, zu lernen, ihre Bedürfnisse ohne Gewalt zu kommunizieren. Dies ist ein Prozess, mit dem das Erkennen und das Benennen der eigenen Gefühle und Bedürfnisse einhergeht. Unsere Kita als Ort der Inspiration und EntdeckungDurch die unterschiedliche Gestaltung der Räume (dazu zählen wir auch den Garten) mit vielfältigen Materialien haben wir Möglichkeiten geschaffen, dass viele Kinder gleichzeitig unterschiedlich agieren können. Das Materialangebot wird von den pädagogischen Fachkräften regelmäßig entsprechend der aktuellen Interessen und Vorlieben der Kinder ergänzt oder ausgetauscht.In der von den pädagogischen Fachkräften vorbereiteten Umgebung finden die Kinder Strukturen, in denen sie sich sehr gut selbst organisieren können. Sie wählen ihren Tätigkeitsort, ihr Material und auch ihre Partner selbst aus. Jeder geöffnete Raum wird von den Fachkräften sowohl beobachtend als auch aktiv begleitet. Die Kinder erfahren Unterstützung von ihnen, wenn sie es ihnen anzeigen, oder wenn die Fachkräfte die Notwendigkeit sehen. Darüber hinaus haben Kinder die Möglichkeit, unter Berücksichtigung der Fürsorge- und Aufsichtspflicht der pädagogischen Fachkräfte, auch allein und unbeobachtet in den Räumen und im Garten (mit der Einwilligung der Eltern) zu sein.Die folgende Aufzählung von Materialien zur freien Verwendung in unserer Kita ist nur eine Auswahl. Sie ändert sich entsprechend den Bedürfnissen und Interessen der Kinder. Bälle, Tücher, Dosen, Klammern, Baumscheiben, Korken, Sand, Zapfen, Steine, Schnur Konstruktionsmaterial aus Holz, Kunststoff, Magneten Materialien für Rollenspiel (Kleidung, Taschen, Küchenutensilien, Brillen, Hüte, Schuhe) Materialien zum Zeichnen, Malen, Kleben, Schneiden Materialien für das Spielen und Arbeiten mit Sand Bücher zu verschiedensten Themen Materialien für ExperimenteDarüber hinaus stehen den Kindern Aktionstabletts zur Verfügung, mit denen sie sich allein konzentriert beschäftigen können. Auf ihnen sind Aktivitäten wie sortieren, zuordnen, legen, stecken, fädeln und vieles mehr möglich. Unsere Kita als Ort der EntfaltungKinder sind von Geburt an neugierig, sind Entdecker:innen und Gestalter:innen, sie streben nach Selbständigkeit und Unabhängigkeit; ständig lernen sie durch Tasten, Hantieren, Erkunden und Experimentieren. Dazu angeregt werden sie in der Gemeinschaft mit anderen Kindern und Erwachsenen und durch die Umgebung, die ihnen von den pädagogischen Fachkräften geboten wird. Wir verstehen das Lernen als Selbstbildungsprozess der Kinder. Aktive Beteiligung ist dafür eine Voraussetzung, da Kinder sich die Dinge im selbständigen Tätigsein aneignen und sich so ihr eigenes Bild von der Welt konstruieren. Niemand kann für das Kind lernen, es kann es nur allein und am besten lernen sich Dinge, wenn sie Bedeutung für das Kind haben, wenn sie Interesse an den Dingen haben. Nur dann macht Kindern lernen Spaß und kann nachhaltig sein.Kinder lernen im Spiel mit Gefühlen und Impulsen umzugehen, Lösungen für Probleme zu suchen, Notwendigkeiten für ein soziales Verhalten zu erkennen, fremde und eigene Wünsche und Bedürfnisse miteinander abzuwägen, Konflikte zu bewältigen. Sie üben sich in Kooperationsbereitschaft, Regelakzeptanz, in der Wahrnehmung von Ungerechtigkeiten und pflegen Freundschaften. Ausdauerndes und versunkenes Spielen und Arbeiten legen Grundsteine für eine hohe Konzentrationsfertigkeit und gute Gedächtnisleistungen. Das gemeinsame Spielen und Arbeiten ermöglichen das Erlangen eines differenzierten Wortschatzes und einer differenzierten Sprache und nicht zuletzt einer reichen Fantasie.Den Kindern stehen in unserer Kita eine Vielzahl an Bewegungselementen nach Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg zur Verfügung, die sie nach dem Prinzip der autonomen Bewegungsentwicklung barfuß nutzen. Im Krippenbereich sind die Elemente in den Spielräumen integriert, im Kindergartenbereich stehen sie den Kindern im Bewegungsraum zur Verfügung. Habt ihr Lust, ein Teil unserer Blumen-Gemeinschaft zu werden?Markiert gern die Kita Blumenstraße in eurem Account im Elternportal als Wunsch-Kita, dann sehen wir eure Anmeldung und können mit euch in Kontakt treten. Schreibt uns auch gern eine E-Mail.Kita BlumenstraßeBlumenstraße 1104105 LeipzigTel. 0341 9120101Fax 0341 ://www.outlaw-ggmbh.de/einrichtung/Kita-blumenstrasse
Integrative Kindertageseinrichtung mit 6 Integrationsplätzen. Zusatzqualifikationen des Teams: Naturpädagogik, Montessoripädagogik, Piklerpädagogik, Kinder-Entspannungstraining, Yoga mit Kindern. Eltern-Kind-Gruppe vorhanden. Verbindende Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Autonome Bewegungsentwicklung nach Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg.