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Kindertagespflege

Kindertagespflege "Janine Gerber

Träger: Kindertagespflegen Niederkassel

Nordstraße 52, 53859 Niederkassel
Krippe

Über die Kita

Ich bin 37 Jahre alt, lebe in Niederkassel – meine Eltern zogen hierher, als ich ein Jahr alt war und somit erfreue ich mich eines umfangreichen sozialen Netzwerks in dieser Stadt seit meinen Kinderschuhen. Gerne habe ich mich hier engagiert, um sowohl ehrenamtlich als auch entgeltlich für die Gemeinschaft tätig zu sein. Inzwischen bin ich seit fast 18 Jahren glücklich verheiratet und lebe mit meinem Mann und meinem inzwischen 5 Jahre alten Sohn in einem gemütlichen 160 qm großen Eigenheim mit rd. 250 qm Garten in Lülsdorf. Ich bin ausgebildete Bankkauffrau und habe diesen Beruf mit Leidenschaft 12 Jahre meines Lebens Vollzeit ausgeübt. Prioritäten ändern sich aber im Leben. So auch bei mir/uns:1.) Nachdem unser Sohn Johann im Juni 2015 geboren wurde, ist es für mich besonders wichtig geworden, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Als Tagesmutter möchte ich daher sowohl Kinder zwischen ein und drei Jahren aus anderen Familien sowie meinen eigenen Sohn bei mir zu Hause betreuen. Schon während meiner Schulzeit – in den Ferien – und der mehrmonatigen „Zwangspause“ zwischen meinem Schulabschluss am Kopernikusgymnasium in Lülsdorf (allgemeine Hochschulreife) und dem Ausbildungsbeginn bei der Dresdner Bank habe ich im Auftrag der Stadt Niederkassel unter der Leitung von Herrn Rainer Wasserloos das Kinderferienprogramm an den Grundschulen in Rheidt und Ranzel geleitet. Das war für mich eine sehr erfahrungsreiche Tätigkeit, die mir viel für meine eigene spätere Persönlichkeitsentwicklung mitgegeben hat. Ich habe also damals schon die Arbeit mit Kindern sehr genossen. Besonders positiv erinnere ich mich daran, wie die kleinen Kinderaugen der etwa sechs- bis zehnjährigen groß wurden, wenn man Ihnen mehr als die erwartete Aufmerksamkeit schenkte, Ihnen anbot, Ihre Interessen zu teilen und im gemeinsamen Spiel ihre Regeln zu akzeptieren. Das war eine herzerfrischende Erfahrung, die ich gerne wieder aufleben lassen möchte, zumal die ganz kleinen Entdecker unter drei Jahren ihre Umwelt noch intensiver erfahren und erforschen. Hieran möchte ich von Herzen gerne teilhaben. Außerdem finde ich es faszinierend zu erleben, welche bedeutende Rolle man für die Zukunft eines kleinen Kindes einnimmt, wenn es einen in seine Welt einlädt. Mein Ziel ist es, für die Generation der Zukunft Mitverantwortung zu übernehmen indem wir – die Eltern, Tagesbetreuer/innen und alle Helfer der Umgebung – gemeinsam für und mit den kleinsten unserer Gesellschaft ein Fundament des Selbstvertrauens gießen. 2.) Aus meiner Sicht ist dies erreichbar, indem man Kindern das natürlich vorhandene Bedürfnis nach Orientierung erfüllt und gleichzeitig größtmögliche Freiräume lässt. Konkret fördere ich dies über intensive Kommunikation, beispielsweise mit der spielerischen Einführung der Fremdsprache Englisch. Hierzu eignen sich besonders gut diverse englische Kinderlieder. Die freie Auswahl des Spiels mit Schwerpunkt der Förderung von sozialer Interaktion und Kommunikation – verbal und nonverbal – findet nahezu jederzeit am Tag statt: Während des Vorlesens, der täglich Rituale, des Freispiels, der Bastelangebote, der medialen Erziehung, der Naturentdeckung beim Besuch des nahegelegenen Bauernhofes, beim Spaziergang an frischer Luft und Vielem mehr. Ein umfangreicher Wortschatz schon in jungen Jahren öffnet Kindern buchstäblich Türen, somit liegt mein Schwerpunkt darauf, Kinder mit Sprache zu verwöhnen, sowohl durch individuelle, persönliche Kommunikation als auch durch die Vernetzung mit einer anderen Tagesmutter. Unsere Gruppen werden dabei in kurzen regelmäßigen Abständen immer wieder zusammentreffen und somit wird frischer Wind in die Gruppen getragen. An der Zusammenarbeit mit einer nahegelegenen Kita, zum Beispiel zur besonderen Bewegungsförderung, bin ich ebenfalls sehr interessiert. 3.) Ich denke, Kinder sind die „Goldreserve unserer Gesellschaft“, weshalb sie einerseits besonderem Schutz bedürfen, andererseits auch nur dann ihre Talente ausbilden und den eigenen Wert für sich erkennen können, wenn man Ihnen maximale Freiräume hierfür ermöglicht. Sie benötigen außerdem Zeit, um selbst zu ergründen, welche Interessen sie verfolgen möchten und woraus sie ihre Erfolgserlebnisse ziehen können. Aus diesem Grund bin ich der Ansicht, dass es unter Anwendung von Verhaltensvorschriften oder gar Bildungsdruck niemals zu einer maximalen Entfaltung der physischen und psychischen Fähigkeiten kommen kann. Da jedes Kind anders ist, ist es aus meiner Sicht umso wichtiger, bei den besonders Kleinen genau zu beobachten, was jedes einzelne Kind an individueller Zuwendung benötigt, um seine Interessensfelder auszubauen. Da es bereits bei einer kleinen Gruppe von nur zwei Kindern nie eine vollkommen identische Entwicklung gibt, ist naturgemäß nicht zu jeder Zeit jedes Kind gleich interessiert am Tagesgeschehen. Somit hat auch jedes Kind bei mir ein Recht darauf, „keine Lust“ zu haben – es stehen jederzeit Alternativen für die spielerische Beschäftigung zur Verfügung. Besonderen Wert lege ich darauf, von Kindern in so jungen Jahren, gesellschaftliche Konventionen fern zu halten – daher ist bei mir religionsfreie Zone. Kinder möchten naturgemäß den Menschen, denen sie ihr Vertrauen geschenkt haben, eine kooperative Zuneigung zeigen und geraten aus meiner Sicht unter ungesunden Druck oder werden zumindest stark verunsichert, wenn sie spüren, dass die Eltern und die Tagespflegeperson unterschiedliche Erwartungen in diesem Bereich an sie haben. Solch einen Konflikt möchte ich dringend vermeiden, wenngleich ich Eltern aus aller Welt anbieten möchte, ihre Kinder warmherzig bei mir zu betreuen und ihnen Geborgenheit zu geben. So können sich atheistische Eltern oder solche mit buddhistischem, muslimischem, jüdischem oder anderem religiösem Hintergrund darauf verlassen, dass bei mir kein Kind christliche Bräuche erlernen oder teilen muss, nur weil die deutsche Gesellschaft überwiegend christlich geprägt ist. Ich finde, in diesem zarten Alter der Kinder wäre Gruppendruck völlig fehlplatziert.4.) In der Zusammenarbeit mit den Eltern stelle ich mir vor, dass diese vor allem durch genau so viel Austausch geprägt sein sollte, wie die Eltern es wünschen. Verständlicher Weise haben Eltern nicht unbegrenzte Zeitressourcen, besonders nicht, wenn sie der Weg nach den ersten wunderbaren gemeinsamen Monaten mit dem Nachwuchs wieder in eine Vollzeitbeschäftigung führt. Besonders wichtig ist mir daher, dass die zwischenmenschliche Basis stimmt – die Eltern können sich dann am Tag sorgenfrei und vollständig auf die Arbeit konzentrieren. Sofern die Zeit und der Wunsch seitens der Eltern bestehen, besonders umfangreiche Gespräche über die Entwicklung ihres Kindes zu führen, stehe ich dafür außerhalb der Betreuungszeiten gerne persönlich oder telefonisch zur Verfügung. Ansonsten findet bei jedem Bringen und Abholen ein kurzer Informationsaustausch seinen Platz im Alltag. Des Weiteren biete ich den Eltern an, ein Dokumentationstagbuch zu führen. Für optimierbare Kindesentwicklungen sollten alle Beteiligten immer die Zeit finden, sich kurzfristig zu besprechen, ohne, dass das Kind mit anwesend ist. Hierbei möchte ich die Würde des Kindes nicht verletzen, denn Kinder spüren, wenn man über sie spricht, insbesondere bei vermeintlichen „Unzulänglichkeiten“ empfinden sie mit peinlicher Sensitivität. Sofern eine Situation in der Tagesbetreuung über einen längeren Zeitraum eine besondere Herausforderung für die Harmonie in der Gruppe darstellt, möchte ich auch jederzeit die Unterstützung des Jugendamtes hinzuziehen, was ich als Grundsatzvoraussetzung zuvor mit den Eltern abspreche. Eine intensive und gewissenhafte Kennenlernphase ist aus meiner Sicht daher für beide Seiten unerlässlich. Darum biete ich nicht nur jedem Kind eine mehrwöchige Eingewöhnungsphase an, sondern auch dessen Eltern möchte ich durchaus mehrere Gespräche zu Beginn einer Betreuung ermöglichen. Hierin können bereits viele Wünsche, Erwartungen und organisatorische Rahmenbedingungen besprochen werden, sodass die Kindertagespflege später von den Kindern als vollständig harmonisch erlebt werden kann. Kinder gehören in gute Hände! – Kursmotto, PEV Köln, 01–05/2016.

Kapazität

Gesamt
5 Plätze
Krippe (U3)
5 Plätze

Kontakt

Häufige Fragen

Wer ist der Träger von Kindertagespflege "Janine Gerber?
Kindertagespflegen Niederkassel
Für welche Altersgruppen ist Kindertagespflege "Janine Gerber geeignet?
Krippe (U3)